Theresa Schopper, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen in Bayern
dot dot dot dot dot dot dot
             
             
   

Grüne besuchen den Bunten Kreis und die Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg am Klinikum Augsburg

Die Landtagsabgeordneten Theresa Schopper und Christine Kamm, sowie Stephanie Schuhknecht, Beisitzerin im Stadtvorstand der Grünen, besuchten zwei Initiativen, die sich die Unterstützung von Familien mit schwerkranken Kindern als Ziel gesetzt haben.

Beim Bunten Kreis zeigte der 1. Vorsitzende Ralf Otte die Räumlichkeiten am Zentralklinikum Augsburg und stellte die deutschlandweit vorbildliche Einrichtung sowie das Unterstützungsangebot für Familien mit chronisch-, krebs- und schwerstkranken Kindern vor. Der Bunte Kreis unterstützt betroffene Familien, nachdem deren Kinder aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen wurden. Gerade die Umstellung von Hochleistungsmedizin und ständiger Unterstützung medizinisch geschulten Personals auf die eigenverantwortliche Versorgung der kranken Kinder zu Hause, stellt diese Familien vor große Herausforderungen. Das Angebot des Bunten Kreises reicht hier über Nachsorge bei den Betroffenen zu Hause, therapeutische Angebote, wie tiergestützte Therapie, Patienten-Trainings, zum Beispiel Ernährungsberatung für Kinder mit Diabetes, hin zu speziellen Angeboten für Geschwisterkinder oder auch Unterstützung bei der Trauerarbeit. Seit Anfang 2013 wurde diese Angebot zudem durch eine ambulante Hospiz- und Palliativversorgung ergänzt. Der Bunte Kreis hat jährlich Kontakt zu etwa 1500 Familien, wobei etwa 150 eine langfristige Betreuung benötigen, die teilweise auch über Jahre hinweg notwendig ist.  In etwa fünf Fällen im Jahr unterstützt der Bunte Kreis auch Asylsuchende in Augsburg in Kooperation mit der Diakonie und Tür an Tür e.V.  Um die Mitarbeiter des Bunten Kreises für diese Aufgaben fit zu machen, gibt es spezielle interkulturelle Schulungen. Zudem werden Dolmetscher eingesetzt.
Christine Kamm und die gesundheitspolitische Sprecherin Theresa Schopper informierten sich detailliert über die finanzielle Situation der Einrichtung und die Erstattung der erbrachten Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Denn durch eine vom Bunten Kreis angestoßene Gesetzesinitiative ist der Anspruch auf Nachsorge im Sozialgesetzbuch verankert und somit teilweise erstattungsfähig.

Der Fokus der Elterninitiative krebskranker Kinder Augsburg – LICHTBLICKE e.V. liegt auf der Unterstützung von Familien mit Kindern, die unter einer Krebserkrankung leiden. Der Geschäftsführer der Elterninitiative, Thomas Kleist, führte durch das Herzstück des Vereins, das Elternhaus am Klinikum Augsburg. Mit der Diagnose Krebs ändert sich das Leben einer Familie schlagartig. Meist muss ein Elternteil Wochen oder auch Monate in der Klinik beim kranken Kind verbringen. Meist ist die Spezialklinik weit weg vom eigentlichen Wohnort. Im Elternhaus der Elterninitiative krebskranker Kinder, benannt nach Mildred Scheel, haben die Eltern einen Rückzugsort, der aber doch so nahe an der Klinik liegt, dass in Notsituationen sofort reagiert werden kann. Auch für Geschwisterkinder ist genügend Platz. Teilweise kommen auf die Familien auch hohe finanzielle Belastungen zu, bei denen die Elterninitiative schnell und unbürokratisch einspringen kann.
Besonderen Stellenwert hat die Unterstützung des Schwäbischen Kinderkrebszentrums unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. Michael Frühwald. Um die angespannte personelle Situation auf der onkologischen Station  der Kinderklinik zu entlasten, übernimmt die Elterninitiative langfristig Personalkosten im den Bereichen Sozialpädagogik, Psychologie und Pädagogik.

 

Bunter Kreis im Klinikum Augsburg

Bunter Kreis im Klinikum Augsburg

 
             
  Kontakt Impressum Sitemap     zum Seitenbeginn