Theresa Schopper, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen in Bayern
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Energietour 2013 in Augsburg, Obergünzburg und Marktoberdorf

In diesem Jahr besucht die Grüne Landtagsfraktion im Rahmen der Energietor engagierte Bürgerinnen und Bürger, innovative Stadtwerke und tatkräftige Kommunen. Information und Austausch vor Ort in den Regionen stehen bei dieser Tour im Mittelpunkt. Der 5. Tag der Energietour geht über Augsburg, Obergünzburg nach Marktoberdorf.

1. Station: Hochschule Augsburg

Am fünften Tourtag besuchten Christine Kamm, Theresa Schopper und Ludwig Hartmann von der Grünen Landtagsfraktion die Hochschule Augsburg. Zunächst wurden die Abgeordneten vom ehemaligen technischen Leiter, Erwin Kefer, über die unterschiedlichen Sanierungsmodelle der verschiedenen Gebäude auf dem Campus aufgeklärt. Herzstück des gesamten Energiemanagements ist die zentral gesteuerte Gebäudeleittechnik. Hier werden Heizung, Lüftung und Beleuchtung miteinander kombiniert. Das von Kefer und Siemens über 15 Jahre immer weiter entwickelte System verfügt über eine optimierte Start-Stop-Automatik, die an den Belegungsplan der Vorlesungsräume gekoppelt ist. Allein dadurch lässt sich zusätzlich die Hälfte an Energieeinsatz sparen.
Nach dem Rundgang trafen die Abgeordneten die Professoren Runa Hellwig und Georg Sahner. Sie lehren und forschen in den Bereichen Energie-Effizienz-Design und Bauklimatik. Ein Schwerpunkt dieses Studiengangs ist die Entwicklung einer angenehmen Atmosphäre in energetisch effizienten Gebäuden. Wie schon bei der Forschungstour 2012 mahnte Ludwig Hartmann an,  die Forschungsförderung vermehrt auf Akzeptanzforschung und Nutzerverhalten zu richten. Auch die beiden Professoren Hellwig und Sahner sehen hier einen noch hohen Forschungsbedarf

2. Station: Obergünzburg

Das Thema Windkraft beschäftigt derzeit viele Gemeinden. So auch Obergünzburg. Bürgermeister Lars Leveringhaus berichtete den Abgeordneten Schopper, Kamm und Hartman von der breiten Akzeptanz der Windkraft bereits im Jahre 1997, als hier die erste Anlage des Landkreises Ostallgäu errichtet wurde. Jetzt sollen durch ein interkommunales Projekt noch weitere hinzu kommen.
Christine Kamm war sich im Gespräch sicher, dass die Akzeptanz durch bestehende Anlagen immer höher liegt  als in Regionen, in denen noch keine Erfahrungen mit Windenergie vorliegen. Sie regte an, Windparks vermehrt als Erlebnisparks einzurichten, etwa mit begehbaren Gondeln und Aussichtsplattformen.

3. Station: Marktoberdorf

Wie kann man die städtischen Liegenschaften nachhaltig mit Energie versorgen? Diese Frage beantworteten die Mitglieder der der Fernwärme eG Marktoberdorf Axel Maas, Markus Hacker und Manfred Aigler den grünen Abgeordneten Theresa Schopper und Ludwig Hartmann bei Ihrem Besuch des Schulzentrums in  Marktoberdorf. Die Genossenschaft versorgt ein 5 km langes Fernwärmenetz über insgesamt 7 Blockheizkraftwerken, die dezentral über das Stadtgebiet verteilt sind, mit Wärme. Dabei stehen die Anlagen genau dort, wo hoher Strombedarf ist, etwa in den Schulen, im Altenheim oder im Schwimmbad.
Theresa Schopper zeigte sich überzeugt von den Vorteilen der Fernwärme: "Die Kunden können auf eine eigene Heizanlage verzichten und sparen sich somit auch die Wartung oder den Besuch des Kaminkehrers." Zudem freuten sich die Abnehmer über ökologisch erzeugte Wärme durch die kommunal geprägte Genossenschaft, so der technische Leiter, Martin Hacker

Es war ein interessanter und informativer Tag. Vielen Dank an alle beteiligten Unternehmen und Personen.

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Energietour 2013

Energietour 2013 im Allgäu

 
             
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