Theresa Schopper, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen in Bayern
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Theresa Schopper zu Besuch in der Heilpädagogischen Tagesstätte in Füssen

Eher im Stillen, aber sehr hilfreich leistet die Heilpädagogische Tagesstätte (HPT) „Haus Löwenzahn“ fast unbemerkt ihre wertvolle Arbeit, die bei den betreuten Kindern mit ihren Familien auf fruchtbaren Boden fällt. Es ist mehr Bedarf an Hilfe vorhanden, als in Anspruch genommen wird, das erfuhren Theresa Schopper, MdL, Landtagskandidatin der GRÜNEN und Hubert Endhardt ebenfalls Listenkandidat für den Landtag. Ein guter Grund, sich über das hilfreiche Angebot der Fachleute unweit von Anton-Sturm-Schule, Erich-Kästner-Schule und Gymnasium zu informieren.
Frau Schopper und Herr Endhardt erfuhren, dass seit 1998 Sozialpädagoge Stefan Seitz, die Erzieherin Andrea Wörle und die Psychologin Elena Schüppler (Psychologischer Fachdienst) unterstützt vom Psychotherapeuten und EJV-Leiter Peter Seider Kindern und Familien bei Entwicklungsstörungen und einschlägigen Erziehungsproblemen helfen und fördern. Nach dem Schulunterricht kommen die Sechs- bis Zwölfjährigen dazu in die Feistlestraße und werden dort bis 17:00 Uhr an 220 Tagen im Jahr betreut, individuell auf jedes Kind und jede Familie abgestimmt.
Das macht den Unterschied zu einem „normalen“ Kinderhort aus. Ein geregelter Tagesablauf mit Essen, beten, Hände waschen, Zähne putzen und einem Ruheritual vor der Hausaufgabenbetreuung sowie beispielsweise Sportstunden, autogenes Training und Bibliotheksbesuche sind das eine. Wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist die professionelle therapeutische Betreuung und Einzelförderung für Kinder, die besonderen Betreuungsbedarf haben, etwa bei ADHS, seelischer Behinderung, Ängsten, Hemmungen, Zwängen oder nachhaltigen Erziehungsproblemen.
Pro Monat gibt es mindestens drei persönliche Kontakte mit den Eltern, z.B. Hausbesuche und individuelle Gespräche um die Förderung gemeinsam abzusichern.

Jugendsozialarbeit an der Anton-Sturm-Schule
Diskutiert wurde anschließend mit Frau Johanna Bobinger, tätig in der Jugendsozialarbeit an der Mittelschule in Füssen, zu den Möglichkeiten der offenen Ganztagsschule, über den Rückgang der Anwendung von Ritalin und die Hauptbereiche ihrer Unterstützungsarbeit. Waren früher häufig Kinder mit Migrationshintergrund zu betreuen, hat sich diese Aufgabe eher in die Mittelschicht unserer Gesellschaft verlagert. Anlässe sind z.B. getrennt lebende Eltern, wechselnde Partner, Umzug nach Füssen oder einfach überforderte Kinder. Ihre Arbeit, die sie gemeinsam mit Ursula Hechenberger leistet, wird von der Stadt Füssen mit finanziert.

Besuch im Füssener Klinikum

Nach der Heilpädagogischen Tagesstätte ging es weiter mit einem Besuch des Füssener Klinikums. Die Presse begleitete den Termin.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie bei merkur-online vom 6. März 2013 weiter

 

Besuch der Heilpädagogischen Tagesstätte in Füssen
Hubert Endhardt, Theresa Schopper, Stefan Seitz, Johanna Bobinger

 
             
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