Theresa Schopper, Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete von Bündnis 90 / Die Grünen in Bayern
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Grüne Landesvorsitzende Theresa Schopper besucht Bürgerspital in Würzburg

Am 24. Juli 2013 besuchte Theresa Schopper in ihrer Funktion als Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin den Kreisverband in Würzburg. Der Tag stand unter dem Motto "Gesundheit". Die Kinder- und Jugend-Psychatrie im Universtätsklinikum Würzburg und das Bürgerspital wurden aufgesucht. Es fanden interessante und informative Gespräch statt. Der Tag klang gemütlich im Biergarten mit Mitgliedern und Sympathisanten aus.

Die Gefahr, nach einem Sturz auf Dauer in der Mobilität eingeschränkt zu sein und eventuell pflegebedürftig zu werden, ist bei älteren Menschen besonders hoch. Welche Möglichkeiten es gibt, ältere Bürger und deren Angehörige in einem solchen Fall zu unterstützen, diskutierte eine Delegation der GRÜNEN mit den amtierenden Bezirksräten Bärbel Imhof und Michael Gerr bei einem Ortstermin mit MdL Theresa Schopper, der gesundheitspolitischen Sprecherin der GRÜNEN, sowie mit dem bekannten und engagierten Chefarzt Dr. Michael Schwab, der ein Spezialist der Altersmedizin ist.

Einigkeit bestand darüber, dass die geriatrische Rehabilitation seit Jahren unterfinanziert sei. "Hier besteht eindeutig Handlungsbedarf, denn die Zahl der älteren Menschen wächst, und wenn eine Behandlung, die speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen Rücksicht nimmt, erfolgreich ist, ermöglichen wir den Betroffenen mehr Lebensqualität, und sparen Kosten, indem wir Pflegebedürftigkeit aufgrund von Folgeschäden vermeiden" fasste Theresa Schopper zusammen. Gerhard Müller, Bezirkstagskandidat der GRÜNEN, der als Neuropsychologe aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit die Schwierigkeiten einer langwierigen Rehabilitation sehr gut kennt, verweist darauf, dass der Schlüssel zum Erfolg in der geriatrischen Rehabilitation sowohl beim zugrundeliegenden Personalschlüssel als auch bei der wohnortnahen Betreuung liege. "Die Rehamaßnahmen bei älteren Menschen benötigen mehr Zeit als bei Jüngeren und die Unterstützung durch Angehörige kann leichter geleistet werden, wenn die Betreuung wohnortnah erfolgt", so Müller, der aber auch darauf hinweist, dass es viele Menschen gibt, die keine Angehörigen haben, "und hier ist auch der Bezirk gefordert, Lösungen zu entwickeln, die eine individuelle Rehabilitation ermöglichen, denn weder Akutkrankenhäuser noch Pflegeeinrichtungen sind der richtige Ort für unsere älteren Patienten, wenn es darum geht, Folgeschäden z. B. nach einem Schlaganfall zu reduzieren". Bisher, so Dr. Schwab, stünden in ganz Unterfranken 318 Betten zur Verfügung, "und das reicht definitiv nicht, denn in Unterfranken leben derzeit etwa 120.000 Bürger, die älter als 75 Jahre sind und jederzeit betroffen sein könnten".

Zu Besuch im Bürgerspital Würzburg
Bärbel Imhof, Dr. Michael Schwab, Theresa Schopper., Michael Gerr, Gerhard Müller

 

Besuch im KV Würzburg

 
             
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